Albert-Schweitzer-Realschule Remscheid-Lennep

 

Sporthelfer und Sporthelferinnen an der

Albert-Schweitzer– Realschule

 

 

 

Bereits seit vier Jahren gibt es an unserer Schule für Schüler ab der 8. Klasse die Möglichkeit, an einer Sporthelferausbildung teilzunehmen. Dieses von der Sportjugend und der Bezirksregierung NRW entwickelte Projekt qualifiziert Schüler und Schülerinnen für die sportliche Arbeit mit Kindern unserer Schule. Frau Jäkel, die selbst einen Qualifikations-Lehrgang zur Sporthelfer-Ausbilderin machen musste, leitet seit mehr als vier Jahren dieses Projekt an der ASS.

Welche Bedeutung haben nun die Sporthelfer für unsere Schule, ihre Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer?

Die Einführung des Ganztagbetriebes macht ein breit gefächertes Sport- und Freizeitangebot notwendig, besonders in der Pausen- und Mittagbetreuung. Die Forderung der Mediziner und Psychologen auf die Bedeutung der „bewegten Schule“ kann allein von einem Kollegium nicht umgesetzt werden, zumal ein Defizit an Lehrerstunden besteht Selbst durch die Kooperation mit dem RSV können nicht alle notwendigen Stunden abgedeckt werden.

Deshalb sind unsere Sporthelfer eine wichtige Hilfe für die Planung der Arbeitsgemeinschaften und der Organisation der Mittagspausen, denn sie dürfen und können selbstständige Gruppenleitungsaufgaben übernehmen, vorausgesetzt, ein Lehrer ist als Ansprechpartner in erreichbarer Nähe.  

großem Engagement die Fußball - AG der Jungen aus den Klassen 5 und haben durch ihr gezieltes Training den 3. Platz bei den Stadtmeisterschaften erreicht. Patrick Venta führt die Handball-AG  durch, mit Unterstützung von Jonas Courtz und Leon Hackländer.

 

So leiten Michele Fini, Dennis Adamiec und Robin Rambau jeden Freitag mit

In der Mittagspause bieten Julie Sieckendieck und Kerstin Pysik eine Einrad AG an und eine besonders angenehme Abwechslung zu dem anstrengenden Schulalltag ist die Entspannungs AG von Lina Etzelmüller und Alicia Reichert.

Aber nicht nur der organisatorische Bereich wird durch die Sporthelfer erleichtert.

Das Zirkusprojekt, welches jedes Jahr für die Klassen 6 an unserer Schule durchgeführt wird, wäre ohne das Engagement der Sporthelfer kaum durchführbar, denn auch dort werden sie als Trainer der einzelnen Artisten, Akrobaten, Clowns und Tänzer dringend benötigt.

Darüber hinaus haben die Sporthelfer jedes Jahr in Zusammenarbeit mit der SV ein Sport- und Spielfest für die Klassen 5-7 gestaltet, welches viel Spaß bereitet und den Schulalltag aufgelockert hat.

Was bedeutet die Ausbildung und der Einsatz als Sporthelfer für den Jugendlichen selbst?

Die Arbeit mit Kindern erfordert ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit. Jeden Freitag nach der 4. Stunde freiwillig Schüler-AGs zu leiten, während die Klassenkameraden nach Hause gehen, fordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Bei der Arbeit mit Kindern lernen sie zu argumentieren und zu überzeugen, sich durchzusetzen. Sie werden selbstbewusst und können ihre eigene Identität weiterentwickeln und festigen.

Vor dem Hintergrund heutiger notwendiger beruflicher Qualifikationen (Durchsetzungsvermögen, Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit etc.) ist die Arbeit als Sporthelfer eine wichtige Vorbereitung auf das Berufsleben.

Selbstverständlich müssen sie auch Enttäuschungen verarbeiten, wenn sie möglicherweise ihre Vorstellungen nicht verwirklichen können. Aber auch daran können sie wachsen.

Die Arbeit als Sporthelfer wird auf dem Zeugnis vermerkt. Diese Bemerkung wirkt sich positiv bei Bewerbungen sowohl bei Weiterführenden Schulen als auch Ausbildungsplätzen aus, denn ein Jugendlicher, der sich freiwillig sinnvoll in seiner Freizeit engagiert, wird gern gesehen.

                                                                                            Text u. Fotos: Ute Jäkel