Albert-Schweitzer-Realschule Remscheid-Lennep

Klassenfahrt der Klasse 6b
in das Feriendorf der Willi-Weyer-Schule in Hachen

vom 01.03.2010 – 05.03.2010

Tag 1:

Um 8.40 Uhr trafen wir uns auf dem Parkplatz des Schul- und Sportzentrums Hackenberg. Alle waren sehr aufgeregt und hatten zum Teil in der Nacht vorher nur wenig geschlafen. Um 9.00 Uhr fuhr der Bus endlich los und brachte uns nach Hachen im Sauerland. Als wir um ca. 10.15 Uhr dort ankamen, regnete es, doch das störte uns nicht, denn wir waren zunächst nur an unseren Häusern interessiert. Allen gefiel es auf Anhieb gut. Kurze Zeit später gab es auch schon Mittagessen. Danach gingen einige Kinder mit Frau Moritz zu einem Zirkusprojekt. Dort konnte man z.B. lernen, wie man jongliert. Zudem wurde barfuß über Scherben gelaufen, auf einem Nagelbrett Platz genommen und mit einer Hand eine brennende Fackel gelöscht. Einiges war ganz schön aufregend. Anschließend gingen einige Kinder mit Frau Jäkel schwimmen. Danach gab es Abendessen. Die Abendgestaltung nahm eines der beiden Mädchenhäuser vor. Sie hatten sich eine „Grusel-Schnitzeljagd“ mit einer anschließenden Gruselparty im Aufenthaltsraum ausgedacht. Dort konnte man auch eine Mutprobe durchführen. Einige fürchteten sich noch Tage danach.

Später legten wir uns alle erschöpft ins Bett … oder feierten in unseren Häusern heimlich weiter! ;-)

 

Tag 2:

Am nächsten Morgen mussten wir bereits um 7.45 Uhr beim Frühstück sein. Spätestens da konnte man genau erkennen, wer in dieser Nacht zu wenig Schlaf bekommen hatte. Doch die Müdigkeit wurde nach dem Frühstück schnell vertrieben, denn um 8.30 Uhr stand bereits die nächste sportliche Aktivität auf dem Plan: Indoor-Abenteuersport. Dort konnte man zum Beispiel über hochkant gestellte Matten klettern, auf einer hohen Schaukel quer durch die Halle schaukeln, auf dünnen Holzstäben, die mit dicken Tauen an der Decke befestigt waren, balancieren, eine Strickleiter fast bis zur Hallendecke hochklettern, … . Manche kosteten die einzelnen Übungen ganz schöne Überwindung. Noch aufregender wurde es aber, als wir die Übungen mit verbundenen Augen durchführen durften. Dabei stießen manche Kinder sicher an ihre Grenzen. Anderen aber gelang es, diese Grenzen noch zu überwinden. Alle waren hinterher mächtig stolz auf sich.

Nach dem Mittagessen machten wir eine Rallye durch das Feriendorf, um die Anlage genauer kennen zu lernen. Anschließend konnten wir in einem Tischtennisraum mit sechs Platten Rundlauf spielen und ein kleines Turnier durchführen. Am Nachmittag stand dann „Kino“ auf dem Programm. Wir sahen uns gemeinsam den Film „Vorstadtkrokodile“ an, da wir das gleichnamige Buch in den Wochen zuvor im Deutschunterricht gelesen hatten.

Die Abendgestaltung wurde diesmal von einem der beiden Jungenhäuser vorgenommen. Es erwarteten uns jede Menge „Partyspiele“ wie zum Beispiel „Stopp-Tanz“, bei denen auch Frau Jäkel und Frau Moritz es sich nicht nehmen ließen, mitzumachen.

 

Tag 3:

Am Mittwoch begann unser Tag nach dem Frühstück erneut sportlich. In der Sporthalle vergnügten wir uns mit dem „Frau Moritz-Spiel“ und dem „Frau Krüger-Spiel“. Alle hatten großen Spaß daran. Danach hieß es für einen Teil der Klasse: Auf geht’s zum „Cola-Kisten-Klettern“. Dort stellten einige Kinder großen Mut unter Beweis. Fast alle schafften es, alle vorhandenen Cola-Kisten aufeinander zu stapeln und sich anschließend auch noch auf die oberste Kiste zu stellen. Nach dem Mittagessen gingen einige Kinder mit Frau Jäkel schwimmen, während Frau Moritz mit den übrigen Kindern ein Quiz durchführte. Anschließend stand eine „Stadt-Rallye“ auf dem Programm. Alle Kinder zogen in Kleingruppen los. Eine Gruppe brauchte 1 ½ Stunden länger als die anderen, weil sie sich verlaufen hatte. Letztlich war die Freude aber groß, denn diese Gruppe gewann die Rallye. In der Sporthalle konnte danach noch ein bisschen überschüssige Energie beim Fußball spielen abgelassen werden, bevor es dann zum Abendessen ging. Die Abendgestaltung nahm diesmal das zweite Mädchenhaus vor. Auch hierbei ging es darum, Mutproben zu bestehen. Auf Wunsch der Jungen und einzelner Mädchen durfte anschließend das Fußballspiel (Deutschland vs. Argentinien) im Fernsehen gesehen werden. Erschöpft fielen die meisten anschließend ins Bett.

Tag 4:

Am vierten Tag gingen einige Kinder mit Frau Moritz zum Trampolin springen, während die übrigen sich mit Frau Jäkel zum Schwimmen aufmachten. Beim Trampolinspringen bewiesen einige eine gute Koordination: erst auf die Füße zu springen, dann auf den Hintern, anschließend auf die Knie, und zuletzt wieder auf den Füßen landen… dabei musste man sich ganz schön konzentrieren. Einige Sprünge ähnelten auch denen eines Kängurus! Manches sah sehr lustig aus.

In der Sporthalle kamen danach wieder alle zusammen. Dort konnte man sich mit „New Games“ beschäftigen und dazu unterschiedliche Dinge ausprobieren. Nach dem Mittagessen standen „Kooperative Abenteuerspiele“ auf dem Programm. Ziel der Spiele war es, als Team noch stärker zusammen zu arbeiten, denn nur wenn alle zusammenhielten, konnten die Aufgaben der verschiedenen Spiele gelöst werden. Bei einem anschließenden Stadtbummel konnten dann noch Mitbringsel für die Familie gekauft werden. Nach dem Abendessen wurde es nochmals sportlich: Ein Tae Bo – Kurs erwartete uns. Danach führte ein Jungenhaus das Programm des letzten Abends durch: eine Schnitzeljagd über das Gelände. Anschließend setzten wir uns alle zusammen und sprachen über die Klassenfahrt. Dabei kam heraus, dass die Klassenfahrt ein voller Erfolg war, denn einige merkten an, dass wir als Klasse noch viel stärker zusammengewachsen seien. Zuletzt nahm Frau Moritz noch die Siegerehrung vor. Das Mädchenhaus mit den Bewohnerinnen Lena, Alica, Julienne, Lisa, Lucie, Erika, Natalie und Anna-Lena gewann, weil diese Mädchen in der Woche die meisten Punkte gesammelt hatten. Die stolzen Gewinnerinnen erhielten Spiele als Preise sowie eine Urkunde. Doch auch die anderen konnten sich über einen Trostpreis und Urkunden freuen. Danach hieß es: Koffer packen.

Tag 5:

Nach dem Frühstück mussten die Häuser in ihren „Urzustand“ versetzt werden. Dies gelang den meisten gut, die übrigen bekamen Unterstützung von den bereits fertigen Kindern. Danach fuhren wir zurück nach Lennep. Einige Kinder wären gerne noch ein bisschen länger geblieben, andere hingegen freuten sich, wieder bei der Familie zu sein, da sie in der Woche doch ein bisschen Heimweh bekommen hatten.

Alle aber haben an dem darauf folgenden Wochenende sicher gut geschlafen …

Text: Lucie P., Erika K., Lena von M. und Frau Moritz